Mineralwasser mit viel Magnesium

Jeder Deutsche trinkt im Jahr durchschnittlich etwa 150 Liter Mineralwasser. Neben dem Preis unterscheiden sich die Mineralwässer stets auch in Ihrem Mineralstoffgehalt. Dieser wird auf dem Etikett der Wasserflasche angegeben und verrät, ob eine Wassersorte beispielsweise natriumarm oder reich an Calcium ist.

Ab wann ist Wasser reich an Magnesium?

Eine bestimmte Mindestmenge ist vonnöten, damit eine Mineralwasserflasche per Etikett angeben darf, dass sie besonders mineralstoffreich ist. Beim Mineral Magnesium beträgt diese Menge mindestens 50 mg Magnesium pro Liter Flüssigkeit.

Wozu sollte ich Wasser mit viel Magnesium trinken?

Der Elektrolythaushalt des Menschen ist wichtig für dessen Wohlbefinden und dessen Körper. Eine gesunde Ernährung ist ebenso wichtig wie eine ausreichende Flüssigkeits- bzw. Mineralstoffzufuhr. Wasser mit hohem Mineralstoffgehalt ist daher neben der Ernährung eine perfekt geeignete Quelle, um den täglichen Bedarf an Mineralstoffen zu decken, zumal eine unzureichende Versorgung mit Mineralstoffen zu Mangelerscheinungen führen kann. Der Körper besteht zwar zu beinahe 80 % aus Wasser, kann allerdings weder selbst Magnesium herstellen noch Reserven dafür bilden.

Besonders wer sich regelmäßig sportlich betätigt, schwitzt viel und verliert über den Schweiß wichtige Mineralien wie Natrium, Kalium und eben auch Magnesium. Magnesium hilft dir bei der Vorbeugung von Muskelkrämpfen, ist ein grundlegender Baustein des Zellaufbaus und die Replikation deiner DNA. Außerdem senkt ein ausgeglichener Magnesiumspiegel den Stress, dem sich dein Körper ausgesetzt sieht und hat positive Auswirkungen auf dein Hautbild, indem er Falten vorbeugt.

Warum ist magnesiumhaltiges Mineralwasser besser?

Der tägliche Bedarf an Magnesium liegt beim Menschen im Vergleich zu einem anderen Mineralstoff wie beispielsweise Calcium oder Kalium nicht besonders hoch. Lediglich 300 – 400mg pro Tag benötigt ein durchschnittlicher Erwachsener, während es bei Calcium bzw. Kalium 1000 bzw. 2000mg sind. Umso leichter sollte es also sein, diesen Bedarf zu decken. Dabei enthält Mineralwasser bereits die doppelte Menge an Magnesium einer Banane.

Durch das Wassertrinken, das ohnehin gesund ist, kannst du dir so auf einfachste Weise bereits einen Vorsprung hinsichtlich der Deckung deines täglichen Magnesiumbedarfs verschaffen, insbesondere da andere Lebensmittel immer geringere Mengen Magnesium enthalten. Weiterer Vorteil des Mineralwassers ist, dass es ständig auf Schadstoffe geprüft wird. Sämtliche Wasserarten laufen Gefahr, Schadstoffe wie Uran zu enthalten. Verbraucherschutz-Organisationen testen das Mineralwasser also ständig, um sicherzustellen, dass keine Risiken beim Trinken bestehen.

Welche Vorteile hat Mineralwasser mit viel Magnesium?

Zunächst weist das Wasser mit hohem Magnesiumgehalt einige Vorteile gegenüber anderen Lebensmitteln auf, die ebenfalls reich an Magnesium sind. Im Wasser sind sämtliche Mineralstoffe bereits gelöst und können so schneller vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Wie wichtig Magnesum ist und für welche Prozesse des Körpers es benötigt wird, haben wir an vorhergehender Stelle bereits angesprochen. Außerdem sorgt das Magnesium als Geschmacksträger für einen besseren Geschmack des Wassers. Wasser mit höherem Magnesiumgehalt schmeckt frischer und natürlicher und gibt ein ausgewogeneres Geschmacksbild ab. Wenn du ausreichend Magnesium über den Konsum von Mineralwasser zu dir nimmst, fühlst du dich körperlich und geistig leistungsfähiger, bei Mangelerscheinungen hingegen müde, antriebslos, verspannt und nervös.

Welche Nachteile hat Mineralwasser mit viel Magnesium?

Eine übermäßige Zufuhr von Magnesium (Hypermagnesiämie) kann bei manchen Menschen zu weichem Stuhl oder Durchfall führen. Diese Symptome sind aber unbedenklich. Viel gefährlicher ist jedoch die Auswirkung des Magnesiums auf die Nieren. Menschen, die von einer Unterfunktion der Nebennierenrinde (Morbus Addison) oder einer Niereninsuffizienz betroffen sind, können stark unter einer Überdosierung leiden. Zwar ist eine solche Diagnose sehr selten, die Symptome sind aber umso stärker. Der Überschuss ruft eine erschwerte Erregung der Nieren hervor. Bei nur geringen Überschreitungen der Dosis, die der Körper verkraften kann, treten nur harmlosere Symptome wie Verstopfung, Schwächegefühle, Müdigkeit und Schlaffheit auf. Wird die Zufuhr allerdings um das zwei- oder dreifache erhöht, kann es sogar vorkommen, dass deine Atemmuskulatur erschlafft und dies im schlimmsten Fall zu einem Atemstillstand führt. Auch der Herzmuskel kann beeinträchtigt werden, Folge sind Herzrhythmusstörungen, ein Abfall des Blutdrucks oder gar ein Herzstillstand.

Diese Fälle sind derart selten, dass du grundsätzlich keine Angst haben musst, dass solche Symptome bei dir auftreten. Außerdem ist eine wirklich äußerst hohe Zufuhr von Magnesium vonnöten, damit du in diesen Gefahrenbereich gelangst. Dennoch solltest du dir der Risiken bewusst sein. Insgesamt jedoch ist der hohe tägliche Magnesiumkonsum wichtig und der Gesundheit außerordentlich zuträglich, vor allem auch, wenn du regelmäßig Sport treibst.

Übersicht der Mineralwässer mit viel Magnesium


Mineralwasser mit viel Magnesium und wenig Natrium


Mineralwasser mit viel Magnesium und Hydrogencarbonat


Mineralwasser mit viel Magnesium und Calcium

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